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<pre>In jener zunächst von Helden wie Babbel, Wiese & Co. geprägten Spielzeit hatte die TSG nach neun Runden zwar „schon“ zwei Pünktchen mehr als zum jetzigen Zeitpunkt vorzuweisen: Aufgrund der beeindruckenden Selbstzerfleischung gewann der Absturz jedoch immer mehr an Fahrt.  <p> In letzter Zeit ist es allerdings nicht nach Wunsch gelaufen. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac musste zwei Niederlagen gegen Bayer Leverkusen und den FC Ingolstadt einstecken und kassierte dabei fünf Gegentore, ohne selbst einnetzen zu können.  <p>  Im Gegenteil: Mit hohem Pressing und enger Manndeckung bereiteten sie den Fohlen über weite Strecken der Partie sogar erhebliche Schwierigkeiten. <p> Bisher gab es für die Gegner in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena nur vereinzelt etwas zu holen. Neben den Bayern und Dortmund ist Hoffenheim die einzige Mannschaft, die zuhause noch ungeschlagen ist. Sieben Siegen stehen fünf Unentschieden gegenüber, diese Bilanz kann sich mehr als sehen lassen. <p>  Mit 26 Siegen und drei Unentschieden aus den vergangenen 29 Duellen gegen Aufsteiger blickt Leipzig auf eine tolle Bilanz, insofern ist es für mich beinahe ausgeschlossen, dass ein Erfolg gegen den FCH auszufallen droht.  </pre>


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<pre>Ruft man sich jedoch in Gedächtnis, in welch einer verzweifelten Lage der FCA noch vor wenigen Wochen steckte, hat die Momentaufnahme dem Klub doch vor allem Vielversprechendes zu bieten — zumal sich das Engagement der Gäste auch am Samstag keineswegs nur auf bloße Schadensbegrenzung begrenzen muss.  <p> Immer wieder kam dieser eine Satz. Im Vorfeld dieser Saison, nach der durchaus ansprechenden Hinrunde und jetzt auch wieder. „Das erste Ziel ist der Klassenerhalt.“  <p>  Ã„hnlich gut ist die Bilanz der Münchner gegen Hertha BSC. Seit 12 Spielen hat der FCB gegen die Berliner nicht mehr verloren. Nach 11 Siegen in Serie endete das letzte Aufeinandertreffen im Olympiastadion im Februar 2017 1:1. <p> Daher haben wir uns auch dieses Mal wieder auf die Suche nach riskanten, aber zugleich keineswegs unwahrscheinlichen Risiko Wett-Tipps begeben. <p>  Die Teams aus Köln und Frankfurt mischen mit jeweils 37 zu Buche schlagenden Zählern noch immer munter im Kampf um die Europa League mit: Beflügeln ließen sich die beiden Mannschaften von der sich bietenden Perspektive in den vergangenen Wochen allerdings nicht.  </pre> 


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<pre> Die Mainzer stehen weiterhin auf dem Relegationsplatz und der Abstand auf das rettende Ufer beträgt bereits drei Punkte. Da aber auch der Abstand zum ersten Fix-Abstiegsplatz nur drei Zähler beträgt, stehen die Rheinhessen schon gehörig unter Druck.  <p> Dementsprechend gehen wir Wettfreunde auch nicht von einem Tor-Spektakel aus. Vielmehr wird die Vorsicht überwiegen, denn im Abstiegskampf können sich weder die Hamburger noch der FC Köln eine Niederlage erlauben.  <p>  Angesichts der jüngsten Entwicklungen wissen die Gladbacher jedoch am allerbesten, dass derartige Statistiken mit größter Vorsicht zu genießen sind. Und im Falle der Schanzer scheint diese Momentaufnahme nun sogar ganz besonders wenig wert zu sein. <p>  Hierfür müssten im offiziellen Topspiel zunächst einmal beide beteiligten Mannschaften weiter an ihren bisherigen (Misserfolgs-)Serien feilen: <p>  Letztendlich spricht sich auch der direkte Vergleich für einen Erfolg des Favoriten aus. Seit 1996 wurde genau EIN Spiel in der Bundesliga gewonnen, und damals, im Mai 2015, stand der FCB ja schon lange als Meister fest. Deshalb sage ich: Der Tabellenzweite siegt endlich auch wieder auswärts!  </pre>


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<pre> Alle drei Tore für die Sieger erzielte damals Salomon Kalou, der auch heute noch bei den Berlinern spielt, aber von seiner damaligen Form noch ein Stück entfernt ist.  <p> Trotzdem sind die Köpenicker nicht unüberwindbar und immer wieder für Gegentreffer gut, so war es in fünf der vergangenen sieben Pflichtspiele der Fall. Die Schwaben werden zwar auswärts anschreiben können, die drei Punkte bleiben jedoch beim aktuellen Tabellendritten – davon ist auszugehen.   <p> War die Premieren-Niederlage in Leipzig dabei noch maßgeblich der Stärke des Aufsteigers geschuldet, bekamen die Süddeutschen zuletzt in Wolfsburg von einem ziemlich durchschnittlichen Gegner den zweiten Nackenschlag versetzt. <p>  Dass der BVB dabei einen irregulären Treffer zum vorentscheidenden 2:0 erzielte, ist für den FC zwar ärgerlich, tat letzten Endes aber nichts zur Sache. Denn auch so hatte der heillos unterlegene Geißbockverein bei den Schwarz-Gelben nicht den Hauch einer Chance.  <p> Um den „Tag der Arbeit“ gebührend begehen zu können, werden die beiden finalen Partien unserer Europa-League-Fighter ausnahmsweise erst am Montagabend abgespult.  </pre>


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<pre> Deutlich nüchterner sah das Remis dagegen HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer. „Ich bin mit dem Tabellenplatz noch immer nicht zufrieden. Das ist für mich kein Maßstab. Wir müssen jetzt Stück für Stück nach oben kommen“, forderte der gebürtige fürther.  <p> Diese Tugenden werden auch in Berlin gefragt sein. „Wir fahren jetzt nach Berlin und versuchen dort nachzulegen“, sagte Ginter.  <p>  Mit neun Zählern aus den jüngsten vier Partien hat der FC Schalke schließlich nur ergebnistechnisch den Weg nach oben eingeschlagen; in spielerischer Hinsicht setzte sich der besorgniserregende Sinkflug auch bei den vermeintlich erfolgreichen Auftritten fort. <p>  Im letzten Heimspiel des Jahres konnte die Werkself den Erfolgslauf von Borussia Mönchengladbach jäh stoppen. Die Mannschaft von Roger Schmidt schickte die Fohlen mit einer 5:0-Packung wieder nach Hause. Es war der höchste Bundesliga-Sieg in der Ã„ra des 48-Jährigen, der seit Sommer 2014 auf der Bayer-Bank sitzt.  <p> Es ist nur zu verständlich, dass sich mancher Experte angesichts solcher Perspektiven reichlich verdutzt die Augen zu reiben beginnt; die exzellente Performance der Norddeutschen setzt schließlich seit etlichen Jahren geltende Gesetzmäßigkeiten außer Kraft.  </pre>


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